Den bessern Gründen müssen gute weichen.
| Den Todfeind solltet Ihr so tödlich quälen!
| Den wilden Gram macht die Gewohnheit zahm.
|
Denn Ehrbarkeit mit Schönheit gepaart ist wie eine Honigbrühe über Zucker.
| Ich hege Taubenmut, mir fehlts an Galle.
| Schmerz, der nicht spricht, bricht das Herz und macht es brechen.
|
Zur Grausamkeit zwingt bloße Liebe mich.
| Zum Gaffen hat das Volk die Augen: laßt sie!
| Zerreißt ihn für seine schlechten Verse! Zerreißt ihn für seine schlechten Verse!
|
Wohl erwogen sind meine Gründe eben nicht, aber sie sind doch gut genug.
| Wo tief der Bach ist, läuft das Wasser glatt.
| Wir sind nicht Diebe, Menschen nur im Mangel.
|
Wir hassen bald, was oft uns Furcht erregt.
| Wie fällt doch ein Geheimnis Weibern schwer!
| Wer vor der Zeit beginnt, der endigt früh.
|