Zitate mit Aberglaube


Es ist ein großer Unterschied zwischen etwas noch glauben und es wieder glauben. Noch glauben, dass der Mond auf die Pflanzen wirke, verrät Dummheit und Aberglaube, aber es wieder glauben, zeigt von Philosophie und Nachdenken.

/Georg Christoph Lichtenberg/

Der Aberglaube gehört zum Wesen des Menschen und flüchtet sich, wenn man ihn ganz und gar zu verdrängen denkt, in die wunderlichsten Ecken und Winkel, von wo er auf einmal, wenn er einigermaßen sicher zu sein glaubt, wieder hervortritt.

/Johann Wolfgang von Goethe/

Aberglaube - das heißt bestimmte Formen, die für bestimmte Personen in bestimmter Situation angenehm, und bequem sind.

/Lev Tolstoi/

Der Aberglaube ist ein Erbteil energischer, großtätiger, fortschreitender Naturen, der Unglaube das Eigentum schwacher, klein gesinnter, zurückschreitender, auf sich selbst beschränkter Menschen.

/Johann Wolfgang von Goethe/


Der Aberglaube ist das ungeheure, fast hilflose Gefühl, womit der stille Geist gleichsam in der wilden Riesenmühle des Weltalls betäubt steht und einsam.

/Jean Paul/

Der so genannte Aberglaube verdient als Frucht und Nahrung des romantischen Geistes eine eigne Heraushebung.

/Jean Paul/

Der so genannte Aberglaube beruht auf einer viel größeren Tiefe und Delikatesse als der Unglaube.

/Johann Wolfgang von Goethe/

Der Aberglaube ist die einzige Religion, deren niedere Seelen fähig sind.

/Joseph Joubert/

Auch der Aberglaube profitiert vom jeweiligen Stand der Wissenschaft.

/Johann Wolfgang von Goethe/

Aberglaube ist das Kennzeichen eines schwachen Geistes.

/Honoré de Balzac/