Zitate mit Absurd


Kinderspiele und Jugendvergnügungen erhalten sich daher und pflanzen sich von Jahrhundert zu Jahrhundert fort, denn so absurd sie auch einem reifem Alter erscheinen mögen, Kinder bleiben doch immer Kinder und sind sich zu allen Zeiten ähnlich.

/Johann Wolfgang von Goethe/

Es ist merkwürdig, daß das Historische, das so viel ist, wenn es würdige Gegenstände behandelt, auch etwas an und für sich werden und uns etwas bedeuten kann, wenn der Gegenstand gemein, ja sogar absurd ist.

/Johann Wolfgang von Goethe/

Wäre es wahr, daß jeder nur aus und zu seinem Vorteil handle, so würde einmal folgen, daß, wenn ich zu meinem Abbruch, Nachteil, Detriment handelte, ich erst die Wohlfahrt des andern beförderte, welches absurd ist.

/Johann Wolfgang von Goethe/

Wären die Menschen en masse nicht so erbärmlich, so hätten die Philosophen nicht nötig, im Gegensatz so absurd zu sein!

/Johann Wolfgang von Goethe/

Es ist ebenso absurd zu behaupten, ein Mann könne nicht ständig dieselbe Frau lieben, wie zu behaupten, ein Geiger brauche mehrere Geigen, um ein Musikstück zu spielen.

/Honoré de Balzac/

Ich verwünsche das Tägliche, weil es immer absurd ist. Nur was wir durch mögliche Anstrengung ihm übergewinnen, lässt sich wohl einmal summieren.

/Johann Wolfgang von Goethe/

Ach, die Menschen sind gar zu albern, niederträchtig und methodisch absurd, man muß so lange leben als ich, um sie ganz verachten zu lernen.

/Johann Wolfgang von Goethe/

Wenn die Zeit nicht noch so geschwinde liefe, wäre sie gar zu absurd.

/Johann Wolfgang von Goethe/

Die Vernunft ist das größte Hindernis für den Glauben, weil alles Göttliche ihr absurd scheint.

/Martin Luther/