Zitate mit Aeussern


Denn wie die gesunde Faser dem Übel widerstrebt und bei jedem krankhaften Anfall sich eilig wieder herstellt, so vermag der [...] gesunde Sinn sich gegen innern und äußern Unfall geschwind und leicht wieder herzustellen.

/Johann Wolfgang von Goethe/

Wer sodann in der Folge, beim Anlaß einer äußern Erscheinung, sich in seinem Innern selbst gewahr wird, der fühlt ein Behagen, ein eigenes Vertrauen, eine Lust, die zugleich eine befriedigende Beruhigung gibt, dies nennt man entdecken, erfinden.

/Johann Wolfgang von Goethe/

Denn das Kunstwerk soll aus dem Genie entspringen, der Künstler soll Gehalt und Form aus der Tiefe seines eigenen Wesens hervorrufen, sich gegen den Stoff beherrschend verhalten und sich der äußern Einflüsse nur zu seiner Ausbildung bedienen.

/Johann Wolfgang von Goethe/

Die Frauen haben eine gewisse Zurückhaltung aus Bescheidenheit, die ihre größte Zierde ist, sie hindert sie, ihre Gefühle frei zu äußern, und diese werden sie am wenigsten zu Tage legen, wenn Eitelkeit im Spiel ist...

/Johann Wolfgang von Goethe/

Und so finden wir die Menschen, über deren Veränderlichkeit so viele Klage geführt wird, nach vielen Jahren zu unserm Erstaunen unverändert, und nach äußern und innern unendlichen Anregungen unveränderlich.

/Johann Wolfgang von Goethe/

So gehör ich doch gewiß zu den redlichsten und beständigsten Verehrern jener [indischen] Dichtkunst, die aus den abstrusesten Regionen des Geistes durch alle Stufen des innern und äußern Sinnes uns auf die bewundernswürdigste Weise hindurch führt.

/Johann Wolfgang von Goethe/

Eine täglich und stündlich durchgeführte Frömmigkeit wird zuletzt nur Zeitvertreib und wirkt wie eine Art von Polizei auf den äußern Anstand, aber nicht mehr auf den tiefen Sinn.

/Johann Wolfgang von Goethe/

Unter den vielen Dingen, die man von jeher versucht hat, um dem Äußern einige Nahrung zu geben, das oft viel früher als das Innere abnimmt, gibt es wirklich unschätzbare, einfache sowohl als zusammengesetzte Mittel.

/Johann Wolfgang von Goethe/

Es gibt eine Höflichkeit des Herzens, sie ist der Liebe verwandt. Aus ihr entspringt die bequemste Höflichkeit des äußern Betragens.

/Johann Wolfgang von Goethe/

Denn sie [die Wissenschaften] sind eigentlich Kompendien des Lebens: sie bringen die äußern und inneren Erfahrungen ins Allgemeine, in einen Zusammenhang.

/Johann Wolfgang von Goethe/

Was sind Tragödien anders als versifizierte Passionen solcher Leute, die sich aus den äußern Dingen ich weiß nicht was machen?

/Johann Wolfgang von Goethe/

Die Sucht nach Gleichheit kann sich so äußern, daß man die andern zu sich herunterziehen oder sich mit allen hinaufziehen möchte.

/Nietzsche/

Der Gesang ist völlig produktiv an sich. - Naturell des äußern und Genie des innern Sinnes werden durchaus gefordert.

/Johann Wolfgang von Goethe/

Daß ein liebevoll beschäftigtes Gemüt das dringende Bedürfnis hat sich zu äußern, das was in ihm vergeht, vor einem Freunde auszuschütten...

/Johann Wolfgang von Goethe/

Torheit oft nichts weiter sei als Vernunft unter einem andern Äußern.

/Johann Wolfgang von Goethe/