So viel kann ich Sie versichern, daß ich mitten im Glück in einem anhaltenden Entsagen lebe, und täglich bei aller Mühe und Arbeit sehe, daß nicht mein Wille, sondern der Wille einer höhern Macht geschieht, deren Gedanken nicht meine Gedanken sind.
/Johann Wolfgang von Goethe/
| Unsern jungen Malern fehlt es an Gemüt und Geist, ihre Erfindungen sagen nichts und wirken nichts, sie malen Schwerter, die nicht hauen und Pfeile, die nicht treffen, und es dringt sich mir oft auf, als wäre aller Geist aus der Welt verschwunden.
/Johann Wolfgang von Goethe/
| Je deutlicher einer sich der Hinfälligkeit, Nichtigkeit und traumartigen Beschaffenheit aller Dinge bewusst wird, desto deutlicher wird er sich auch der Ewigkeit seines eigenen innern Wesens bewusst.
/Arthur Schopenhauer/
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Erst wenn jeder nicht nach irdischem Glück trachtet, sondern geistiges Glück erstrebt, das immer Opfer bedeutet und durch Opfer geprüft wird, erst dann ist das größte Glück aller gewährleistet.
/Leo N. Tolstoi/
| Durch Fleiß und Talent bildet sich der Geschmack, durch den Geschmack öffnet sich der Geist unvermerkt den Ideen des Schönen aller Art und endlich auch den sittlichen Begriffen, die sich darauf beziehen.
/Jean-Jacques Rousseau/
| Die vorteilhafteste menschliche Ordnung wäre die, bei welcher jeder an das Glück der anderen dächte und sich uneingeschränkt dem Dienst für dieses Glück weihte. Bei einer solchen Einstellung aller erhielte jeder den größten Anteil von Glück.
/Leo N. Tolstoi/
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Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemand untertan. Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan.
/Martin Luther/
| Meine Übung, alle Dinge, wie sie sind, zu sehen und zu lesen, meine Treue, das Auge Licht sein zu lassen, meine völlige Entäußerung von aller Prätention machen mich hier [in Italien]+ höchst im stillen glücklich.
/Johann Wolfgang von Goethe/
| Neunundneunzig Hundertstel des Tuns aller Menschen erfolgt aufgrund von Nachahmung, Suggestion oder Instinkt. Ein Hundertstel wird dank der Vernunft in Freiheit vollzogen, und dieses eine Hundertstel treibt die Menschheit voran, ist das wahre Leben.
/Leo N. Tolstoi/
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Obschon die scharfsinnigsten Richter der Hexen und sogar die Hexen selber von der Schuld der Hexerei überzeugt waren, war die Schuld trotzdem nicht vorhanden. So steht es mit aller Schuld.
/Friedrich Nietzsche/
| Ich konnte Vierteljahre lang schweigen und dulden wie ein Hund, aber meinen Zweck immer festhalten, trat ich dann mit der Ausführung hervor, so drängte ich unbedingt mit aller Kraft zum Ziele, mochte fallen rechts oder links, was da wollte.
/Johann Wolfgang von Goethe/
| Und endlich, wenn Sie das Schlechte schlecht finden, dürfen Sie es nicht einmal sagen, wenn Sie sich nicht der Gefahr aussetzen wollen, mit aller Welt in Krieg zu geraten.
/Johann Wolfgang von Goethe/
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Sollte es nicht eine angenehme und würdige Arbeit für einen Staatsmann sein, den natürlichen, wechselseitigen Einfluß aller Stände zu überschauen und einen Dichter, der Humor genug hätte, bei seinen Arbeiten zu leiten?
/Johann Wolfgang von Goethe/
| Seinen Acker zu bestellen, ist nicht eine unter mehreren Lebensformen, sondern die Lebensform schlechthin, das Leben selbst, die einzige menschliche Lebensform, welche die Offenbarung aller höheren Eigenschaften des Menschen ermöglicht.
/Leo N. Tolstoi/
| Und darin bestünde eigentlich alle wahre Theaterkritik, daß man das Steigen und Sinken einer Bühne im ganzen und einzelnen beachtete, wozu freilich eine große Übersicht aller Erfordernisse gehört, die sich selten findet...
/Johann Wolfgang von Goethe/
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